PFAS im Trinkwasser – Gefahr & moderne Filterlösungen für sicheres Wasser
Reines Wasser ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen. Doch in den letzten Jahren rückt ein Thema immer stärker in den Fokus: PFAS, auch bekannt als „Ewigkeitschemikalien“. Diese Stoffe sind nahezu unzerstörbar, gelangen in Böden und Gewässer – und finden sich inzwischen auch im Trinkwasser vieler Regionen.
Erfahren Sie, was PFAS sind, weshalb sie ein Risiko darstellen und welche Filtertechnologien Ihr Trinkwasser zuverlässig schützen.
Was sind PFAS und warum sind sie problematisch?
PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind eine Gruppe von über 10 000 industriell hergestellten Chemikalien. Sie werden seit Jahrzehnten in zahlreichen Produkten eingesetzt – etwa in:
Antihaft-Beschichtungen (z. B. Pfannen, Verpackungen)
wasserabweisender Kleidung
Feuerlöschschaum
industriellen Schmier- und Trennmitteln
Das Problem: PFAS sind extrem stabil. Weder Sonnenlicht noch Mikroorganismen oder chemische Reaktionen können sie abbauen. Gelangen sie in die Umwelt, bleiben sie dort über Jahrzehnte bestehen – daher der Name „Ewigkeitschemikalien“.
Einmal im Grundwasser angekommen, breiten sich PFAS weitflächig aus. Studien zeigen, dass sie sich auch im menschlichen Körper anreichern können. Einige Vertreter dieser Stoffgruppe stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein oder Leber- und Immunsystem zu schädigen.
PFAS im Trinkwasser – ein wachsendes Umwelt- und Gesundheitsrisiko
In Deutschland und der EU gelten seit 2023 deutlich strengere Grenzwerte. Die Trinkwasserrichtlinie setzt für einzelne PFAS-Verbindungen sehr niedrige Höchstkonzentrationen fest.
Doch die Realität zeigt: In zahlreichen Regionen – insbesondere in der Nähe von Industrie- oder Militärstandorten – werden diese Grenzwerte bereits überschritten.
Selbst wenn die Belastung im Leitungswasser offiziell „unter Grenzwert“ liegt, ist sie aus gesundheitlicher Sicht problematisch. PFAS reichern sich kumulativ an – die langfristige Aufnahme auch geringer Mengen kann gesundheitliche Folgen haben.
Daher entscheiden sich immer mehr Haushalte und Unternehmen für eigene Filtrationssysteme, um das Wasser zusätzlich abzusichern.
Welche Filter entfernen PFAS zuverlässig?
Nicht jeder Filter kann PFAS effektiv zurückhalten.
Klassische Tischfilter oder einfache Aktivkohlepatronen reduzieren zwar Gerüche und Chlor, sind jedoch nicht fein genug, um PFAS-Moleküle sicher zu binden.
Bewährt haben sich zwei Technologien:
1. Aktivkohlefilter mit hoher Dichte
Speziell entwickelte Aktivkohleblöcke besitzen eine extrem große Oberfläche, auf der sich PFAS-Moleküle anlagern.
Sie sind besonders effektiv bei kurzkettigen PFAS-Verbindungen, die häufig im Trinkwasser vorkommen.
Ein regelmäßiger Filterwechsel ist jedoch entscheidend, um die Aufnahmefähigkeit zu erhalten.
2. Umkehrosmoseanlagen – die sicherste Lösung
Die modernste Methode zur Entfernung von PFAS ist die Umkehrosmose.
Dabei wird das Wasser mit Druck durch eine semipermeable Membran gepresst, deren Poren so fein sind, dass nur reine Wassermoleküle hindurchgelangen.
Selbst kleinste Schadstoffe – PFAS, Nitrat, Medikamentenrückstände, Mikroplastik – werden zu über 99 % entfernt.
Umkehrosmoseanlagen eignen sich sowohl für Privathaushalte (z. B. Untertischgeräte) als auch für gewerbliche Anwendungen mit höherem Durchfluss.
Kombination von Technologien für maximale Sicherheit
In der Praxis erzielen Kombinationssysteme die besten Ergebnisse.
Ein vorgeschalteter Aktivkohlefilter entfernt organische Stoffe, Chlor und Gerüche, während die nachgeschaltete Umkehrosmosemembran die feinsten Moleküle – darunter PFAS – vollständig zurückhält.
Diese Kombination sorgt für glasklares, geschmacksneutrales und hygienisch reines Wasser, das höchsten Anforderungen genügt.
Wirtschaftlichkeit & Nachhaltigkeit
Eine Umkehrosmoseanlage ist nicht nur eine gesundheitliche Vorsorge, sondern auch eine nachhaltige Entscheidung.
Sie reduziert den Verbrauch von Flaschenwasser, spart Transport- und Verpackungsenergie und senkt langfristig die Kosten.
Moderne Anlagen arbeiten ressourcenschonend – mit Rückgewinnungssystemen, intelligenter Steuerung und geringem Spülwasseranteil.
Für Unternehmen, Schulen oder Einrichtungen kann sauberes, chemikalienfreies Wasser zudem Teil einer nachhaltigen Unternehmensstrategie sein.
Fazit: PFAS herausfiltern – für Ihre Gesundheit und Zukunft
PFAS sind eine unsichtbare, aber reale Herausforderung unserer Zeit.
Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich nicht allein auf die öffentliche Trinkwasseraufbereitung verlassen, sondern auf eigene Filterlösungen setzen.
Mit moderner Umkehrosmose- oder Aktivkohlentechnologie lässt sich das Risiko zuverlässig eliminieren – für reines, gesundes und unbedenkliches Trinkwasser direkt aus Ihrer Leitung.